DUA 800 beim Mähen einer Böschung
Ein Nachregulieren der Auslegerarme und der Arbeitswerkzeuge beim Mähen an Hindernissen wie Leitpfosten, Schutzplanken, Kilometersteinen, Verkehrsschildern usw. ist nicht nötig, da beim Verschieben des Auslegers das Arbeitswerkzeug immer in der gleichen, parallelen Höhe bleibt. Durch eine Schwimmstellung passt sich das Arbeitswerkzeug automatisch den Geländeverhältnissen an. Dadurch ist ein ermüdungsfreies, bequemes und sicheres Bedienen des Gerätes gewährleistet.
Die Geräteplatte mit Zwischenstück, der Verschieberahmen, der Läufer, die Drehsäule und die Auslegerarme sind aus einer robusten Schweißkonstruktion aus Feinkornstahl hergestellt. Als optimalen Schutz gegen Verdrehen oder Verbiegen wird für die Arme ein 6-Kant-Profil eingesetzt. Am Ende des letzten Auslegerarmes ist ein Schwenkkopf zur Aufnahme der
Arbeitsgeräte mit einem Schwenkbereich von 260° montiert. Der Schwenkmechanismus ist im Auslegerarm integriert, so dass außerhalb keine Zylinder oder Umlenkhebel stören.
Die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der
Anbaugeräte vom Mähgerät über Pflasterputzer, Radialwildkrautbürste, Ast- und Wallheckenschere, Heckenschneider und Kehrmaschine bis hin zur Sohlenfräse gewährleisten eine ganzjährige Nutzung des Uni-Armes.
Der Mähkopf MK 12 hat eine Arbeitsbreite von 1,25 m. Der Antrieb erfolgt über einen Hydraulikmotor. Oben auf dem Mähgehäuse ist über die gesamte Breite ein verstellbares Tragrohr mit einer zusätzlichen Abstützung für das Tasttronicrohr montiert. Das Mähgehäuse ist innen mit einer hochfesten und auswechselbaren Kunststoffhaube ausgekleidet und somit gegen Steinschlag gut geschützt.
Der DUA 700 / 800 bildet die Grundlage für die
Mähkombination MK 25.

Mähkopf MK 12 mit Tasttronic
DÜCKER-Tasttronic
Die von DÜCKER entwickelte mikroprozessorgesteuerte Bedienung sorgt für alle Funktionen der proportionalen Einhebelsteuerung. Darüber hinaus ermöglicht die im Mähkopf „mk 12“ integrierte, voll gekapselte Signalerfassung eine bisher nicht gekannte automatische und sehr präzise Niveauanpassung. Diese ermöglicht ein sicheres Arbeiten mit hohen Fahrgeschwindigkeiten. Die Tasttronic kennt keine beweglichen, schmutz- und staubempfindlichen Stellteile. Die Signalerfassung erfolgt über Biegungs- und Torsionsmessungen durch Dehnungsmeßstreifen. Auch bei der Arbeit an Gegenböschungen zeigt sie ihre Stärke, selbst wenn der Fahrer einmal nicht mit genauem Abstand fährt. Die Tasttronic ist natürlich jederzeit übersteuer- oder abschaltbar. Eine NOT-STOPP-Funktion bringt die nötige Sicherheit. Die Tasttronic schont den Ausleger, den Mähkopf und die Grasnarbe. Der Bediener konzentriert sich auf das Fahren und den Verkehr, die Mäharbeit erfolgt weitgehend automatisch.

Einhebel-Joystick mit 10 Folientasten und Display
Die Ansteuerung des Hydraulikventils erfolgt durch einen Einhebel-Joystick. Zusätzlich sind 10 Folientasten, ein Not-Stop-Schalter und ein Display verbaut. Das Display wird für Grundeinstellungen, Betriebsdatenerfassung, Servicedaten und Prüfmöglichkeiten eingesetzt. Der Not-Stop-Schalter und die Folientasten „Pult ein-aus“ sowie „Schlegelwelle ein-aus“ sind immer an der gleichen Stelle positioniert. Die anderen Tasten werden je nach Ausstattung belegt.
Die Steuerdaten vom Joystick bzw. die Daten die im Display erscheinen, werden durch einen Rechner (CCU) verarbeitet und auf das Hydraulikventil übertragen.
In Verbindung mit dem
Randstreifenmäher RSM 13 lassen sich die Auslegearme DUA 700 und DUA 800 zur
Mähkombination kombinieren.

DUA